Rundbrief 190 vom 17.05.2024

Unser unermüdlicher Rainer Kippe ist unterwegs, weswegen der heutige Rundbrief von Heinz Weinhausen für das „Institut für Neue Arbeit“ gestaltet wird. „Neue Arbeit“ im Sinne vom SSM bedeutet, Verknüpfung von Erwerbsarbeit mit gemeinsamer Eigenarbeit – insbesondere selbstverwalteten Wohnraum schaffen und erhalten und sich für Menschen in Not einzusetzen, insbesondere für Obdachlose.

Aus Dokumenten des vom INA begonnenen Archiv zu Kölner Sozialistischen Selbsthilfen gebe ich diesmal Einblicke in die kaum vorstellbare Jugendobdachlosigkeit der siebziger Jahre. Aus der Gegenwehr entstand 1974 der neue SSK mit seinem Konzept „Wir packen an“, in dem sich entflohene Heimzöglinge mit Studentinnen und Studenten zusammen taten, um von ihrer eigenen Arbeit – unabhängig von staatlicher Hilfe – zu leben.

Hey, wir sitzen auf der Straße.“ …

… so singt ein betroffener Junge im Lied der Schallplatte „Wir sagen Ja zum SSK“ aus dem Jahre 1974. Er war einer von sage und schreibe 2.000 obdachlosen Jugendlichen im Köln der siebziger Jahre.
Song hören: https://ina-koeln.org/ssk-ssm_archiv/19740729_ssk_-_schallplatte_-_5-hey_%20wir_sitzen_auf_der_strasse.mp3

Hatte der Rat der Stadt Köln noch im Jahre 1971 ein Kölner Wohnungsbauprogramm zur Überwindung der Obdachlosigkeit beschlossen, versagte die Stadt dramatisch bei der damaligen Fluchtbewegung von Jugendlichen aus den damaligen Heimen, in denen schwarze Pädagogik und verdeckte sexualisierte Gewalt grassierten. Die SSK-Aktivist*innen suchten sie davor zu schützen, wieder mit Polizeigewalt in ihre Hölle zurück zu müssen.

Hallo …!
Wir sind 9 Mädchen aus dem Reichenspergerhaus, wir haben oft versucht abzuhauen und euch zu erreichen, aber es hat nicht geklappt. Bitte holt uns hier raus. Einige von uns sind schwanger, andere kommen von hier aus in den Knast. Wir bitten euch, uns hier rauszuholen.“
(Veröffentlicht auf einem SSK-Plakat von 1976 „Wer kann helfen?“)

Hatten Jugendliche es denn geschafft, aus ihrem vergittertem Heim zu fliehen, wurde regelrecht behördlich Jagd auf sie gemacht. Anstatt ihnen zu helfen, wurde die Polizei von der Verwaltung angewiesen, sie wieder „einzufangen“. So wurden Jugendliche, teils noch Kinder, zu „illegalen“ Flüchtlingen. Ohne einen Pfennig vom Amt mussten sie sich durch „Schnorren“, Diebstahl und Prostitution irgendwie durchschlagen. Ein unhaltbarer Zustand, dem sich damals Studentinnen und Studenten der 68er Bewegung annahmen. Sie bildeten erste Wohngemeinschaften, in denen entflohene Heimzöglinge unterkommen konnten. Sie gingen in die Offensive und forderten ein selbstverwaltetes Aufnahme- und Kontaktzentrum für die obdachlosen Jugendlichen. Dieses konnte nach jahrelangen Protesten dann für einige Monate realisiert werden. Die selbst handlungsunfähige Stadt stellte 1973 ein Haus, zahlte Gehälter, und den Jugendlichen etwas Geld zum Überleben. Das Kontaktzentrum fand über Köln hinaus regen Zuspruch bei entflohenen Heim-Jugendlichen.


Aus einem Artikel des KStA vom 15.08.1973
In Köln gibt es 2.000 obdachlose Jugendliche. Das stellte das Institut für Sozialforschung fest. … Der SSK“, sagt Sozialdezernent Hans Erich Körner „kann die selbst gesteckten Ziele der Resozialisierung obdachloser Jugndlicher nicht erreichen, weil er sich keine Grenzen setzt. Die Frage der Kapazitätsbegrenzung ist der springende Punkt.“ Das heißt, der SSK soll nicht mehr jeden aufnehmen können. … „Körner: „Wir können vom SSK Kapazitätsbegrenzung verlangen, wenn wir neue Kapazitäten schaffen.“ Vorläufig ist man davon allerdings noch weit entfernt. So steht zwar fest, dass das Hotel „Astor“ schnellstens geräumt werden muss. Völlig unklar ist jedoch, wo die dort wohnenden 52 Jugendlichen untergebracht werden können.“ (mehr siehe INA-Archiv)

Der SSK weigerte sich, den Jugendlichen, die sich in größter Not befanden, Obdach und „Erste Hilfe“ zu verweigern. Die Stadt wiederum wusste überhaupt keine neuen humanen Kapazitäten zu schaffen, wonach sie nach dem Ordnungsrecht verpflichtet war. (Wie sie auch heute verpflichtet ist Menschen in Not in menschenwürdiger Weise von der Straße zu holen.) Die Stadt legte das Ordnungsrecht dann rechtswidrig so aus, das Kontaktzentrum zu schließen und den Jugendlichen ihre Unterkunft zu nehmen. Alle Proteste dagegen – samt einer großen Demonstration – halfen nicht.

Dieses behördlich zugefügte Trauma bewirkte übrigens, dass die SSK-Aktivist*innen sich nie wieder in finanzielle Abhängigkeit der Stadt begeben wollten. Mit ihr war nicht gut Kirschen essen. Nebenbei, mit diesem schwierigen Weg ist der SSM gut gefahren, er weiß bis heute stets seine laute Stimme gegen soziale Missstände zu erheben, während etwa andere Vereine wegen ihrer finanziellen Verstricktheit schweigen.

1974 – mitten in seiner heiklen Lage – erfand sich der SSK mit Hilfe von tatkräftigen wie finanziellen Unterstützer*innen – darunter Nobelpreisträger Heinrich Böll – ganz neu. Er startete ein Experiment, dass bis heute trägt. Sozial engagierte Menschen tun sich mit Menschen in Not zusammen und allesamt verdienen sie ihren Unterhalt selbst, bauen sich ihre Wohnungen selbst und setzen sich für das Menschenrecht von würdiger Arbeit und bezahlbarem Wohnen für alle ein. Betreute und Betreuer wandeln ihren Umgang miteinander auf strukturell gleiche Augenhöhe, das ist das Erfolgsgeheimnis von sozialistischer Selbsthilfe bis heute.

Aus einem SSK-Plakat von 1976:

Wir sind die Mitglieder des Vereins e.V. aus Köln. Wir das sind ungefähr hundert Leute, 60 Erwachsene und 40 Jugendliche. Viele von uns waren im Heim, manche im Gefängnis, andere in Irrenanstalten, viele waren auch nur allein oder verzweifelt. Fast alle waren arbeitslos, die meisten lagen auf der Straße. An die 20 Studenten und Sozialarbeiter sind dabei. Wir haben erkannt, dass wir nur gemeinsam unsere Lage verbessern können. Wir leben von unserer eigenen Arbeit. Wir arbeiten alle gemeinsam in unseren SSK-Firmen. Wir teilen Arbeit und Geld unter allen auf, keiner ist auf staatliche Hilfe angewiesen. Darüberhinaus haben wir uns zur Aufgabe gemacht, allen, die hier betrogen, verfolgt, abgeschoben und unterdrückt werden, zu helfen, z.B. bei Ärger bei Behörden, vor Gericht, bei Entmündigung usw. Deshalb haben wir bei den einfachen Leuten viele Freunde, während Behörden, Politiker und Unternehmer versuchen, uns kaputtzukriegen.“

SSK-Plakat „Wir packen an“ 1975

Wie durch ein Wunder wurde ein Weg von gemeinsamer Selbstbestimmung gefunden, den Jugendliche wählten, um nicht wieder in Knast und Heim zurück zu müssen. Ein Weg, in dem sie zu Persönlichkeiten heranwachsen konnten, die gemeinsam ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen wussten. Andere blieben verfolgte Obdachlose, andere mussten zurück in Knast und Heim. Die Misere des Versagens der Stadt und der heftige Protest dagegen, führte dazu, dass die gesellschaftliche Reformkräfte die Oberhand gewinnen konnten und die ganze Heimpädagogik reformiert wurde. Die grausame schwarze Pädagogik, mit der junge Menschen jahrzehntelang drangsaliert bis regelrecht gefoltert wurden, konnte sich auf dem Müllhaufen der Geschichte breit machen. Möge sie nie wieder erwachen.

***


50 Jahre später wächst und wächst nun die Obdachlosigkeit für Erwachsene als Seuche des Neoliberalismus dramatisch an. Mehr als 10.000 Menschen haben in Köln keine eigene Wohnung oder sind obdachlos. Allein die ungehemmten Luxus-Eigenbedarfe sorgen für Nachschub, langjährige Mieter*innen landen unverhofft auf der Straße. Es gibt keine Sicherheit für Mieter*innen mehr, nicht die nächsten zu sein, die gekündigt werden. Die zur Zeit verantwortliche Politik und Verwaltung verweigert effektive Taten, die Obdachlosigkeit, wie von der EU anvisiert, bis 2030 abzuschaffen. Sie sorgt nur mit Millionen Euros für Sozialarbeiter*innen und andere, die die Ärmsten in ihrem Elend „professionell“ begleiten. Alle wissen dabei, dass deren verbreitete Suchtkrankheit im Obdachlosen-Stress nicht heilen können. Nicht einmal abschließbare Zimmer werden – etwa wie in einem Flüchtlingsheim – übergangsweise bereitgestellt. Dem hoffnungsvollen selbstorganisiertem Projekt „OMZ – Obdachlose mit Zukunft“ wurden die Räume genommen und so wurde es „zerstört“. Ehemalige Mitglieder campieren seitdem auf einer Wiese an der Luxemburger Straße.

Der Dauerprotest der Mahnwachen des „Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot und Stadtzerstörung“ zeigt seit Jahren die vielen Missstände auf, kann aber wenig erreichen, wenn sich nicht baldigst – wie in den Siebziger Jahren – viele Menschen mit Zivilcourage einklinken, die Obdachlosigkeit einzudämmen und zu überwinden. Der ehemalige Innenminister Gerhart Baum rief jüngst in der Veranstaltung der Rahner-Akademie genau dazu auf. Zunächst ging er seiner Rede auf das 1971 vorbildliche Kölner Bau-Programm für bezahlbare Wohnungen ein. Lassen wir ihn auch hier zu Wort kommen:

Damals (1971) ist etwas passiert, was wirklich Vorbild ist, ein AUFBRUCH , ein Aktionsbündnis, und das müssen wir jetzt wieder schaffen. Wir müssen uns zunächst einmal einen Überblick verschaffen, in welcher Situation wir uns befinden und was zu tun ist.

Wir haben hier ein Podium versammelt, das uns dazu einiges an Auskunft geben wird. Und ich gehe davon aus, dass es nicht die letzte Veranstaltung dazu sein wird. Wir müssen das Bündnis verbreitern, wir müssen uns verstetigen. Die Vorschläge, die wir machen, sind alle realistisch, haltbar und durchführbar.

Man wundert sich eigentlich, dass alles so spät passiert, angesichts der Situation, die ja nicht nur unsere Stadt betrifft. Die Wohnungsnot in Deutschland ist ein Riesenproblem, ist das größte der Probleme, in denen wir stecken. 

Und die Zahlen sagen es aus, nirgendwo in der EU sind die Neubauzahlen so stark eingebrochen wie in Deutschland, mehr als 800 000 Wohnungen werden bis 2027 fehlen, und davon eben viele auch bei uns. Und das hat Auswirkungen auf das menschliche Zusammenleben, auf das Leben der Familien, auf Köln und andere Städte als Universitätsstädte. Wo sollen die Studenten denn wohnen? Es hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, das wird unterschätzt. Man sagt uns, wir brauchen mindestens 40.000 neue Arbeitskräfte je Jahr, um unseren Wohlstand zu bewahren, um die Rentenzahlungen leisten zu können. Also diese Art der Fremdenfeindlichkeit ist so menschenunwürdig, wenn man bedenkt, dass Menschen vor der Realität flüchten. Aus einer bequemen Normalität müssen wir raus, wir müssen schonlängst raus. Wir müssen beginnen, die Zukunft neu zu denken und dementsprechend zu handeln.

Die Menschen müssen begreifen, dass wir bedroht sind in jeder Hinsicht, und dass wir uns wehren müssen, vor allem müssen wir um unsere Demokratie kämpfen. Das tun ja viele im Land, die endlich begriffen haben, dass es im Lande eine radikale Minderheit gibt, die diese Demokratie einfach abschaffen will und Europa noch dazu. Wir müssen auf die Gefahren reagieren, und eine der größten Gefahren ist eben die Wohnungsnot. Diese besteht zum Schaden der Neuzugänge, zum Schaden derjenigen, die hier Zuflucht gefunden haben und den Wohnungsmarkt belasten, aber eben Flüchtlinge sind, denen wir helfen müssen. Und ihnen wünsche ich, dass sie sich noch mehr als heute in den Arbeitsmarkt einbringen können. Und damit auch etwas leisten, was ihre Lebenssituation verbessert und die Lageunserer Gesellschaft UND den (Rechts-)Radikalen ihre spalterischen Argumente nimmt. Die nämlich so tun, als würden diese Menschen auf unsere Kosten leben. Ohne sieso haben wir bei Herrn Höcke jetzt wieder gehört, hätten wir genug Geld für uns selber.

Ich habe heute im Stadt-Anzeiger gelesen, was Frau Scholz und Frau Möller aus ihren täglichen Erfahrungen zur Wohnungsnot berichtet haben. Das ist zum Teil NIEDERSCHMETTERND; UND DAS NIEDERSCHMETTERNDSTE an der Sache ist. ES KÖNNTE GEÄNDERT WERDEN.

Es ist nicht nur ein Finanzproblem, wie manche Menschen meinen, es ist auch ein BÜROKRATIEPROBLEM. Es ist ein Problem nicht bereitgestellter Grundstücke, es ist ein Problem wie die Grundstücke verwertet werden, Lesen sie die Wohnungsmarktberichte der Stadt Köln, dass eine große Zahle von preisgebundenen Wohnungen in den nächsten Jahren aus der Preisbindung herausfallen werden. Also das sind Probleme, die man sehen muss, und mit denen man umgehen muss, und mit denen man umgehen kann.

Wir werden das ja auch gleich hören, welche Lösungsvorschläge es gibt, welche Maßnahmen wir ergreifen müssen, um am Ball zu bleiben. Warum sollte das, was wir vor gut 50 Jahren gemacht haben, heute nicht mehr gehen?

Jedenfalls haben wir die Wohnungsnot damals überwunden, wir haben in 10 Jahren unsere Ziele erreicht. Heute haben wir wieder weitreichende Ziele, aber deren Umsetzung mus JETZT begonnen werden, es nicht nur das Problem einiger weniger, es ist das Problem der ganzen Stadt. Wir müssen dafür sorgen, dass Menschen menschenwürdig untergebracht werden.

Und jetzt hören wir uns mal an, was hier gesagt wird. Und dann entwickeln wir ein Strategie, wie es weitergehen soll. Das darf nicht verpuffen, es kann nicht ein einmaliges Signal sein, sondern es muss Anfang zu einem AUFBRUCH werden.

Der KStA berichtete am 16.04.2024 zu Gerhart Baum und der Podiumsdiskussion der Karl-Rahner-Akademie.

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Fundgrube
 INA-Archiv
Wer im INA-Archiv zur Misere wie zu den Aktionen der obdachlosen Jugendlichen anfang der siebziger Jahre stöbern möchte, wird fündig. Ausgesuchtes zum Thema ist zusammengetragen in der SSM-Cloud unter
https://magentacloud.de/s/nmnn7xf9bijmoda

Auf Youtube – beim Kanal „INA – Neue Arbeit“ sind diesbezüglich zwei Filme sehr zu empfehlen.

30.10.2019 | 50 Jahre Sozialistische Selbsthilfe (3:34 min)
https://www.youtube.com/watch?v=p4DfzoLoPFw

1976 | SSK – Arbeit für jeden (38 min)
https://www.youtube.com/watch?v=cpeRVqkJ7QA

2019 | Die CONTRASTE berichtete über 50 Jahre SSK/SSM
https://ssm-koeln.org/ueber_uns/download/2019-11_contraste422_-_50jahre_soz._selbsthilfe.pdf

1976 | Tiefe Einblicke gibt das Buch „Aufbruch“ von Rainer Kippe und Lothar Gothe
https://ina-koeln.org/ssk-ssm_archiv/19761124_gothe-kippe_-_aufbruch-5jahre_kampf_des_ssk-3.aufl._163s-c.pdf

Mehr zum SSM und „Neuer Arbeit“ gibt es unter
https://ssm-koeln.org/ueber_uns/intro.htm
https://ina-koeln.org/

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In eigener Sache
Das „Institut für Neue Arbeit“ e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Dokumente der vielen Aktivitäten Sozialistischer Selbsthilfe seit 1969 chronologisch zu digitalisieren. Aus diesem Fundus lassen sich dann systematisch Erfahrungen aufarbeiten und praktische wie wegweisende Perspektiven für eine erfüllende und wegweisende „Neue Arbeit“, die die entfremdete Arbeit gänzlich überwinden möge.

Dieses Vorhaben umzusetzen bedeutet bei der bewegten Geschichte von SSM und SSK viel Aufwand, welcher nicht allein ehrenamtlich bewältigt werden kann. Für Honoraraufwendungen bittet das gemeinnützige INA um Spenden, die steuerlich abgesetzt werden können. Das INA sucht auch Fördermittel. Weitere Informationen gibt Heinz Weinhausen 0170 5838900.

Institut für Neue Arbeit e.V
Volksbank Köln Bonn eG
DE76 3806 0186 4969 0350 10
Betreff: INA-Archiv

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MOTTO des Rundbriefes 190
Unser Rundbrief heute regt zum Innehalten und zur Rückbesinnung auf erfolgreiche Kämpfe an. Daraus kann Kraft erwachsen, endlich die Obdachlosigkeit zurückzudrängen und schließlich zu überwinden. Wenn nicht wir, wer dann?


Für das Interesse am Thema dankt

Heinz Weinhausen

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